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Der Gastwirt Joseph Schebera ließ 1900 beim Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen im gleichnamigen Stadtteil einen umzäunten Sportplatz für 200 Zuschauer errichten. 1904 schloss der Verein Hertha 92 (heute Hertha BSC) einen Pachtvertrag mit Schebera ab. Schon 1907 wechselte die Hertha wieder den Sportplatz, kehrte 1909 aber zum Gesundbrunnen zurück und sollte fortan auch dort bleiben.
Im Jahre 1923 gründeten Mitglieder von Hertha BSC ( hervorgegangen aus Hertha 92 und dem Berliner SC 1899 ) die Sportplatz Bau- und Betriebs-GmbH. Mit dem Erwerb der Schebera-Eisbahn an der Swinemünder Brücke - gegenüber dem alten Schebera-Sportplatz - wurde im Jahr 1924 mit dem Bau eines neuen Sportplatzes begonnen. Die Arena bot 35.239 Zuschauern Platz und war unter anderem ein Austragungsort der Gruppenspiele des olympischen Fußballturniers der Olympischen Sommerspiele 1936.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Stadion schwer beschädigt. Im Dezember 1950 konnte die Hertha wieder auf der Plumpe spielen und 20.000 Zuschauer konnten zusehen. Zur Gründung der Bundesliga in der Saison 1963/64 zog Hertha BSC in das Berliner Olympiastadion um, da die Mindestanforderungen für den Bundesliga Spielbetrieb in der Plumpe nicht erfüllt werden konnte. In den Regionalligaspielzeiten von 1965 bis 1968 kehrte die Hertha nochmals in ihr altes Stadion zurück. 1968 verließ Hertha BSC die Plumpe endgültig. Nach dem Bundesliga-Skandal von 1971 drohte der Hertha, deren Spieler ebenfalls beteiligt waren, das finanzielle Aus. Der Verein musste die Plumpe verkaufen. 1974 wurde die traditionsreiche Wettkampfstätte abgerissen und machte 440 neuen Wohnungen Platz.
Der hier abgebildete "Teller" hat im Lokal einen Ehrenplatz.

Zur Erinnerung Weihnachten 1968 Lizenzspieler HERTHA B S C
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